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Vom Sinn der Bibliotheken
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Der Titel der Festschrift Vom Sinn der Bibliotheken nimmt Bezug auf einen Beitrag des scheidenden Darmstädter Bibliotheksdirektors Hans-Georg Nolte-Fischer anlässlich der Einweihung des Neubaus der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Bibliotheken heisst es dort, seien komplexe Organisationen von grosser Relevanz für Gesellschaft, Wissenschaft, Studium und Lehre. Sie müssten Such- und Finderäume sein, bedürften realer und virtueller Räume und bräuchten Menschen, die mit Geld und Ideen Bibliotheken gestalten, um einen ungehinderten und freien Zugang zum veröffentlichten Wissen dieser Welt zu ermöglichen. Im Dienste dieses von Nolte-Fischer identifizierten Kernauftrags der Bibliothek standen auch seine Arbeitsschwerpunkte Innovation, Reorganisation, Kooperation und Bibliotheksarchitektur. Die Autorinnen und Autoren, private und berufliche Wegbegleiter, widmen sich diesen Themen aus unterschiedlicher Perspektive. beleuchten u.a. wichtige Facetten der Geschichte der ULB Darmstadt im 21. Jahrhundert, bieten interessante Reflexionen über den Zusammenhang zwischen Architektur- und Organisationsentwicklung sowie Überlegungen zur Weiterentwicklung der lokalen, regionalen und nationalen Informationsinfrastrukturen und zum Urheberrecht in öffentlichen Bibliotheken. Der wieder zunehmenden Bedeutung des Gedruckten im sogenannten digitalen Zeitalter wird ebenso Rechnung getragen wie bibliotheksgeschichtlichen Themen, die in engem Zusammenhang mit Nolte-Fischers Wirken in Marburg und Darmstadt stehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Veröffentlichungen des Jubilars.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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Thematisches Verzeichnis der musikalisches Werke
217,00 CHF *
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Der Bach-Zeitgenosse Christoph Graupner, der seit 1709 die in Darmstadt residierenden Landgrafen fünf Jahrzehnte lang mit Musik versorgen musste, hinterliess nach seinem Tod 1760 ein bis heute kaum überschaubares Lebenswerk: neben zahlreicher Instrumentalmusik ein gewaltiges Corpus von mehr als 1400 Kirchenkantaten. Ein Werkverzeichnis seiner Instrumentalwerke erschien bereits 2005 bei Carus und wurde zum gefragten Ratgeber bei Konzertprogrammen und Veröffentlichungen. Ein ebenso gründliches Verzeichnis der Kantaten hingegen schien immer wieder an der grossen Materialmenge zu scheitern. Jetzt hat Oswald Bill, früher Leiter der Musikabteilung an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, den Versuch gewagt, auch das Kantatenverzeichnis in Angriff zu nehmen. Der erste Band liegt inzwischen vor. Er ist nach dem kirchlichen de-tempore geordnet und umfasst die Kantaten für den weihnachtlichen Festkreis vom 1. Advent bis hin zum 5. Sonntag nach Epiphanias. Das Graupnersche Schaffen wird nun überblickbar, weder Forschung noch Praxis sind weiterhin auf die bisher eher zufälligen Veröffentlichungen angewiesen. In dem fast 800 Seiten starken Band füllen etwa 700 Seiten die umfangreichen Incipits sämtlicher Kantatensätze. Sie werden dargeboten in partiturähnlicher Anordnung und erschlossen durch zahlreiche Register, unter denen das der Choralmelodien sowie ein Bibelstellenregister für die kirchenmusikalische Arbeit besonders nützlich sein dürften. Ein neuer Klang kündigt sich an, der in die Praxis umgesetzt werden möchte. Das Verzeichnis der Kantaten Graupners wird fortgesetzt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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Buchkunst im Mittelalter und Kunst der Gegenwar...
59,90 CHF *
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Inhaltsverzeichnis Geleitwort Tabula Gratulatoria Christian Waszak (Kiel) Laudatio der Studenten anlässlich des 60. Geburtstags von Herrn Kuder am 11. April 2003 Uwe Albrecht (Kiel) Ein Brief Arthur Haseloffs zur Bombardierung Lübecks Palmarum 1942 und weitere unveröffentlichte Zeitzeugnisse zur Zerstörung der Hansestadt im Zweiten Weltkrieg Regina Becker (Hamburg) Die Bibliothek von Montecassino. Repräsentation und Überlieferung des 11. Jahrhunderts Michael Brandt (Hildesheim) Bernward und Byzanz Anette Creutzburg (Florenz) '... et vident divinam essentiam visione intuitiva et etiam faciali'. Zur Reflexion der Kontroverse um die visio beatifica im Bildprogramm der Stuttgarter Apokalypsetafeln Fabrizio Crivello (Turin) Das Sacramentarium Ottonianum in Trient und seine Stellung innerhalb der spätottonischen Buchmalerei Isabel Felgner, geb. Gerds (Kiel) Das Düsseldorfer Evangelistarfragment (Düsseldorf, Universitäts- und Landesbibliothek, Ms. B. 113) aus karolingischer Zeit. - Bemerkungen zu Stil und Forschungsgeschichte Miriam J. Hoffmann (Kiel) Cod. MS. K. B. 70. Ein flämisches Rosenkranzgebetbuch des Spätmittelalters in der Universitätsbibliothek Kiel Tobias A. Kemper (Bonn) in escam meam fel dederunt et in latus lanceam. - Zur Darstellung des Lanzenstichs im Frühmittelalter Jacek Kowalski (Posen) Sapiens architectus dans la littérature de l'ançien français de la seconde moitié du XIIe siècle .. Günter Lange (Bochum) Liebe im Freien - Tizians 'Noli me tangere' von ca. 1515 (London, Nat. Gallery, NG 270) Lars Olof Larsson (Kiel) Johnny Roosval (1879-1965): Eine Porträtskizze im Rückspiegel Andreas Meinecke (Berlin) '[...] nach Möglichkeit alle überflüssigen Restaurierungen alter Kunstdenkmäler verhindern [...]' Geschichte der Denkmalpflege in der preussischen Provinz Brandenburg/Berlin von 1840 bis 1918. Anna Minta (Bern) Jüdische Architekten in Palästina zu Beginn des 20. Jahrhunderts - Stilexperimente als Ausdruck einer kulturellen Identitätskonstruktion Annegret Möhlenkamp (Lübeck) Die Wandmalereien im ehemaligen Lübecker Beginenkonvent St. Aegidien Michael Schauder (Dresden) Ein bisher unerkanntes Werk der Utrechter Buchmalerei Karl Schawelka (Weimar) Der Wanderer und seine Farben. - Goethes Farbenlehre und der aufkommende Pleinairismus .. Hans-Walter Stork (Hamburg) Mittelalterliche Buchkästen Barbara Camilla Tucholski (Kiel) Wege, Umwege, Klosterwege. Ein Weg von aussen nach innen mit den Augen einer Zeichnerin beschrieben Christian Waszak (Kiel) Die Datierung der Wandmalerei der Glöcklehof-Kapelle in Bad Krozingen/Breisgau Florian Westphal (Hannover) Mit Gottes Beistand auf hoher See ? Zu zwei verzierten wikingerzeitlichen Ruderlochverschlüssen aus Haithabu Stefanie Westphal (Kiel) Illuminierte Vollbibeln und Bibelkommentare aus französischen Werkstätten des 12. und 13. Jahrhunderts in der Staatsbibliothek Bamberg Ulrike Wolff-Thomsen (Kiel) Anmerkungen zur Rezeptionsgeschichte der Malerin Käte Lassen (1880-1956) Babette Tewes (Berlin) Bibliographie Ulrich Kuder Autorenverzeichnis Verzeichnis der erwähnten Handschriften

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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In libris
50,00 € *
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EIN SAMMELBAND MIT WESENTLICHEN ASPEKTEN DER KULTUR- UND GEISTESGESCHICHTE TIROLS Hofrat Dr. Walter Neuhauser ist durch seine nunmehr 50-jährige berufliche und wissenschaftliche Tätigkeit zur Buch- und Bibliotheksgeschichte über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der langjährige Leiter der Abteilung für Sondersammlungen und spätere Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek für Tirol in Innsbruck verkörpert den Typus des wissenschaftlichen Bibliothekars, dem es immer ein besonderes Anliegen war, das ihm anvertraute wertvolle Bucherbe sachgerecht aufzuarbeiten. Die im Verlauf von über 260 Jahren in dieser Bibliothek aufgegangenen historischen Buchbestände zahlreicher Tiroler Bibliotheken aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich boten den idealen Ausgangspunkt für seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen zur regionalen Buch- und Bibliotheksgeschichte. Deren Forschungsergebnisse wurden von Walter Neuhauser in einer Vielzahl von Publikationen vorgelegt. Der vorliegende Sammelband bietet einen Querschnitt von heute oft schwer zugänglichen Aufsätzen zur Buch- und Bibliotheksgeschichte, die damit einem breiten Leserkreis zugänglich gemacht werden und somit das Interesse an einem wesentlichen Aspekt der Tiroler Kultur- und Geistesgeschichte erneut oder erstmals wecken sollen. AUS DEM INHALT: - Die Ris-Bibliothek. Eine Bibliothek des Humanismus in Tirol - Erfurter Blinddruckeinbände an der Universitätsbibliothek Innsbruck - Eine unbekannte lateinische Beschwörungsformel in der sog. Neustifter-Innsbrucker Spielhandschrift (Cod. 960 der Universitätsbibliothek Innsbruck) - Die Geschichte der Handschriftensammlung der UB Innsbruck - Wissenschaftspflege in Neustift im Mittelalter im Spiegel der Handschriften - Zur Geschichte des Cod. 60 der Universitätsbibliothek Innsbruck ('Ackermann aus Böhmen') - Der Weg einer Stamser Handschrift von Böhmen nach Tirol. Geschichte und Inhalt von Kodex 12 der Stiftsbibliothek - Eine Kostbarkeit der böhmischen Buchmalerei in Tirol. Kodikologische Würdigung von Kodex 12 der Stamser Stiftsbibliothek - Geschichte und Bedeutung der Wiltener Bibliothek - Die Taz-Bibliothek - Buchgeschichtliche Beziehungen zwischen Schwaben und Tirol - Bibliotheca semper renovanda, restauranda, reformanda. Ein Beitrag zur Geschichte der Bibliotheksverwaltung am Beispiel der Universitätsbibliothek Innsbruck - Die Bibliothek der Kartause Schnals und ihr Beitrag für die Umgebung - Regionale Buchkultur im ausgehenden Mittelalter. Oswald von Wolkenstein und die Tiroler Buchgeschichte des 15. Jahrhunderts - Ein Huldigungsgedicht auf Abt Nikolaus Bachmann von Stams (1590-1601) mit Erwähnung des Stiftsbrandes von 1593 - Der Thalbacher Übergabekatalog von 1783 - Der Marienberger Bibliothekskatalog von 1808. Ein Beitrag zur Geschichte der Marienberger Klosterbibliothek - De libris corrigendis. Eine mittelalterliche Klage über die Tätigkeit der Korrektoren - Organisation der Bibliotheken in Tirol in der Mitte des 18. Jahrhunderts -'Iste liber est cenobii in Stams, datus a matre nostra Cesarea'. Ein Beitrag zur Überlieferungsgeschichte eines seltenen mittelalterlichen Textes (Johannes Monachus, Liber de miraculis) - Buchgeschichtliche Beziehungen zwischen dem Wiener Raum und Tirol im Mittelalter - Musikgeschichtliche Quellen in Klöstern, Bibliotheken und Archiven - Ein kaiserlicher Auftraggeber: Ein Brief Kaiser Maximilians I. an Anton Koberger, Beitrag zur Überlieferungsgeschichte der Revelationes s. Birgittae - Das 'Teyser-Missale' - Die Überlieferung der Schriften des Hippolyt Guarinoni unter besonderer Berücksichtigung der handschriflichen Überlieferung in der UB Innsbruck - O scriptor cessa quoniam manus est tibi fessa. Ein Florilegium von Schreiberversen und -sprüchen in Handschriften der Innsbrucker Universitäts- und Landesbibliothek Tirol - Verzeichnis der Schriften von Walter Neuhauser

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
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Thematisches Verzeichnis der musikalisches Werke
168,60 € *
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Der Bach-Zeitgenosse Christoph Graupner, der seit 1709 die in Darmstadt residierenden Landgrafen fünf Jahrzehnte lang mit Musik versorgen musste, hinterließ nach seinem Tod 1760 ein bis heute kaum überschaubares Lebenswerk: neben zahlreicher Instrumentalmusik ein gewaltiges Corpus von mehr als 1400 Kirchenkantaten. Ein Werkverzeichnis seiner Instrumentalwerke erschien bereits 2005 bei Carus und wurde zum gefragten Ratgeber bei Konzertprogrammen und Veröffentlichungen. Ein ebenso gründliches Verzeichnis der Kantaten hingegen schien immer wieder an der großen Materialmenge zu scheitern. Jetzt hat Oswald Bill, früher Leiter der Musikabteilung an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, den Versuch gewagt, auch das Kantatenverzeichnis in Angriff zu nehmen. Der erste Band liegt inzwischen vor. Er ist nach dem kirchlichen de-tempore geordnet und umfasst die Kantaten für den weihnachtlichen Festkreis vom 1. Advent bis hin zum 5. Sonntag nach Epiphanias. Das Graupnersche Schaffen wird nun überblickbar, weder Forschung noch Praxis sind weiterhin auf die bisher eher zufälligen Veröffentlichungen angewiesen. In dem fast 800 Seiten starken Band füllen etwa 700 Seiten die umfangreichen Incipits sämtlicher Kantatensätze. Sie werden dargeboten in partiturähnlicher Anordnung und erschlossen durch zahlreiche Register, unter denen das der Choralmelodien sowie ein Bibelstellenregister für die kirchenmusikalische Arbeit besonders nützlich sein dürften. Ein neuer Klang kündigt sich an, der in die Praxis umgesetzt werden möchte. Das Verzeichnis der Kantaten Graupners wird fortgesetzt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
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Vom Sinn der Bibliotheken
70,00 € *
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Der Titel der Festschrift Vom Sinn der Bibliotheken nimmt Bezug auf einen Beitrag des scheidenden Darmstädter Bibliotheksdirektors Hans-Georg Nolte-Fischer anlässlich der Einweihung des Neubaus der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Bibliotheken heißt es dort, seien komplexe Organisationen von großer Relevanz für Gesellschaft, Wissenschaft, Studium und Lehre. Sie müssten Such- und Finderäume sein, bedürften realer und virtueller Räume und bräuchten Menschen, die mit Geld und Ideen Bibliotheken gestalten, um einen ungehinderten und freien Zugang zum veröffentlichten Wissen dieser Welt zu ermöglichen. Im Dienste dieses von Nolte-Fischer identifizierten Kernauftrags der Bibliothek standen auch seine Arbeitsschwerpunkte Innovation, Reorganisation, Kooperation und Bibliotheksarchitektur. Die Autorinnen und Autoren, private und berufliche Wegbegleiter, widmen sich diesen Themen aus unterschiedlicher Perspektive. beleuchten u.a. wichtige Facetten der Geschichte der ULB Darmstadt im 21. Jahrhundert, bieten interessante Reflexionen über den Zusammenhang zwischen Architektur- und Organisationsentwicklung sowie Überlegungen zur Weiterentwicklung der lokalen, regionalen und nationalen Informationsinfrastrukturen und zum Urheberrecht in öffentlichen Bibliotheken. Der wieder zunehmenden Bedeutung des Gedruckten im sogenannten digitalen Zeitalter wird ebenso Rechnung getragen wie bibliotheksgeschichtlichen Themen, die in engem Zusammenhang mit Nolte-Fischers Wirken in Marburg und Darmstadt stehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Veröffentlichungen des Jubilars.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
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Thüringen im frühen Mittelalter 531-1024 [Band ...
20,40 € *
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Autor: Prof. Dr. Werner Mägdefrau - 200 Seiten mit 41 Fotos und 16 Zeichnungen Inhalt: Kapitel I: Thüringen im Frankenreich 1 I.1.: Der Untergang des Thüringer Königreiches (531) und der Eintritt der Thüringer in das Großreich der Merowinger 1 I.2.: Die Einsetzung des fränkischen dux Radulf als Herzog für Thüringen – Das Herzogtum Thüringen im 7. Jahrhundert 13 I.3.: Zum Herzogtum Hedens mit seinem Herrschaftszentrum Würzburg und zur weiteren Integration Thüringens in das Frankenreich 18 I.4.: Bonifatius – Die Gründung des Bischofssitzes Erfurt (742) bis zu dessen Einbeziehung in das Erzbistum Mainz in den 50er Jahren des 8. Jahrhunderts 26 I.5.: Christianisierung, Siedlung und Herrschaft im Zuge der festen Eingliederung Thüringens in das fränkische Groß- reich der Karolinger in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhun- derts und in den ersten Jahrzehnten des 9. Jahrhunderts 38 I.6.: Thüringen im Ostfränkischen Reich. Innere Entwicklung und äußere Gefahren in der späten Karolingerzeit 77 Kapitel II: Thüringen im römisch-deutschen Reich der Sachsen- könige und –kaiser 102 II.1.: Thüringen in der Regierungszeit König Heinrichs I. und Kaiser Otto des Großen 102 II.2.: Königtum und Hochadel. Die weitere Ausbildung der Gesellschaft, Staats- und Kirchenordnung im letzten Drittel des 10. Jahrhunderts bis ins 11. Jahrhundert 115 Kapitel III: Quellen- und Literaturverzeichnis 140 (Auswahl). Der Zeitraum vom 6. bis 11. Jahrhundert, der in dieser Publikation behandelt wird, ist von grundlegender Bedeutung für die mittelalterliche und neuere Geschichte Thüringens ebenso wie für das Landes- und Identitätsbewußtsein der Thüringer in der Gegenwart. Die Ereignisgeschichte steht im Vordergrund, zugleich werden Entwicklungsprozesse und Strukturen aufgezeigt. In der Verknüpfung von Wirtschaft, Politik und Kultur soll ein Gesamtbild der Geschichte Thüringens im frühen Mittelalter – vom Untergang des Thüringer Königreiches (531) bis zum Ende der sächsischen Kaiserzeit (1024) – vermittelt werden. Es wird der Versuch unternommen, die Geschichte Thüringens in ihrer Komplexität, Vielfalt und Besonderheit, im Rahmen der fränkischen bzw. sächsisch-ottonischen Reichsgeschichte, in ihren regionalen und überregionalen Beziehungen, Verflechtungen und Wirkungen als wesentlichen und unverwechselbaren Bestandteil der deutschen und europäischen Geschichte und Kultur zu erforschen und darzustellen; es wird den mittelalterlichen Anfängen und Grundlagen einer der traditionsreichsten Kulturlandschaften Deutschlands und Europas nachgegangen. Untersuchung und Darstellung werden zeigen, daß Thüringen auf eine uralte Geschichte und reiche Kultur zurückblicken kann, die – auf Grund seiner geographischen Mittellage als Durchgangsland und Sammelbecken, seiner Integrationsmöglichkeiten, Einwirkungen und Ausstrahlungen – einen hohen Grad an Wechselbeziehungen zu anderen deutschen und europäischen Territorien aufweisen. So wird eine wissenschaftliche Veröffentlichung vorgelegt, die für den behandelten Zeitraum einen Beitrag zur thüringischen und deutschen Landesgeschichte leisten will, sich zugleich in allgemein verständlicher Sprache an ein breites Leserpublikum wendet. Hinweise auf ausgewertete und weiterführende Quellen und Literatur werden jedem Kapitel in Form von Anmerkungen beigegeben bzw. in einem Verzeichnis (Auswahl) gesondert genannt. Allen Fachkollegen, Schülern und Helfern, sowie den Archiven, Bibliotheken und Museen, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und den Thüringer Geschichtsvereinen, die diese Arbeit unterstützt und gefördert haben, sei herzlich gedankt. Besonderer Dank gebührt dem Verlag Rockstuhl. Jena, Mai 2003. Werner Mägdefrau

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
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Verzeichnis des Nachlasses von Raumer in der Un...
61,99 € *
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Verzeichnis des Nachlasses von Raumer in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
Zum Angebot
Buchkunst im Mittelalter und Kunst der Gegenwar...
51,00 € *
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Inhaltsverzeichnis Geleitwort Tabula Gratulatoria Christian Waszak (Kiel) Laudatio der Studenten anlässlich des 60. Geburtstags von Herrn Kuder am 11. April 2003 Uwe Albrecht (Kiel) Ein Brief Arthur Haseloffs zur Bombardierung Lübecks Palmarum 1942 und weitere unveröffentlichte Zeitzeugnisse zur Zerstörung der Hansestadt im Zweiten Weltkrieg Regina Becker (Hamburg) Die Bibliothek von Montecassino. Repräsentation und Überlieferung des 11. Jahrhunderts Michael Brandt (Hildesheim) Bernward und Byzanz Anette Creutzburg (Florenz) '... et vident divinam essentiam visione intuitiva et etiam faciali'. Zur Reflexion der Kontroverse um die visio beatifica im Bildprogramm der Stuttgarter Apokalypsetafeln Fabrizio Crivello (Turin) Das Sacramentarium Ottonianum in Trient und seine Stellung innerhalb der spätottonischen Buchmalerei Isabel Felgner, geb. Gerds (Kiel) Das Düsseldorfer Evangelistarfragment (Düsseldorf, Universitäts- und Landesbibliothek, Ms. B. 113) aus karolingischer Zeit. - Bemerkungen zu Stil und Forschungsgeschichte Miriam J. Hoffmann (Kiel) Cod. MS. K. B. 70. Ein flämisches Rosenkranzgebetbuch des Spätmittelalters in der Universitätsbibliothek Kiel Tobias A. Kemper (Bonn) in escam meam fel dederunt et in latus lanceam. - Zur Darstellung des Lanzenstichs im Frühmittelalter Jacek Kowalski (Posen) Sapiens architectus dans la littérature de l'ançien français de la seconde moitié du XIIe siècle .. Günter Lange (Bochum) Liebe im Freien - Tizians 'Noli me tangere' von ca. 1515 (London, Nat. Gallery, NG 270) Lars Olof Larsson (Kiel) Johnny Roosval (1879-1965): Eine Porträtskizze im Rückspiegel Andreas Meinecke (Berlin) '[...] nach Möglichkeit alle überflüssigen Restaurierungen alter Kunstdenkmäler verhindern [...]' Geschichte der Denkmalpflege in der preußischen Provinz Brandenburg/Berlin von 1840 bis 1918. Anna Minta (Bern) Jüdische Architekten in Palästina zu Beginn des 20. Jahrhunderts - Stilexperimente als Ausdruck einer kulturellen Identitätskonstruktion Annegret Möhlenkamp (Lübeck) Die Wandmalereien im ehemaligen Lübecker Beginenkonvent St. Aegidien Michael Schauder (Dresden) Ein bisher unerkanntes Werk der Utrechter Buchmalerei Karl Schawelka (Weimar) Der Wanderer und seine Farben. - Goethes Farbenlehre und der aufkommende Pleinairismus .. Hans-Walter Stork (Hamburg) Mittelalterliche Buchkästen Barbara Camilla Tucholski (Kiel) Wege, Umwege, Klosterwege. Ein Weg von außen nach innen mit den Augen einer Zeichnerin beschrieben Christian Waszak (Kiel) Die Datierung der Wandmalerei der Glöcklehof-Kapelle in Bad Krozingen/Breisgau Florian Westphal (Hannover) Mit Gottes Beistand auf hoher See ? Zu zwei verzierten wikingerzeitlichen Ruderlochverschlüssen aus Haithabu Stefanie Westphal (Kiel) Illuminierte Vollbibeln und Bibelkommentare aus französischen Werkstätten des 12. und 13. Jahrhunderts in der Staatsbibliothek Bamberg Ulrike Wolff-Thomsen (Kiel) Anmerkungen zur Rezeptionsgeschichte der Malerin Käte Lassen (1880-1956) Babette Tewes (Berlin) Bibliographie Ulrich Kuder Autorenverzeichnis Verzeichnis der erwähnten Handschriften

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Stand: 30.11.2020
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